3 Begründungen für Simplicity

Warum machen wir uns eigentlich so viele Gedanken darum, ein Interface noch einfacher zu gestalten?
Das lernt man (aka "Der User") doch schnell ist das Killerargument für kurze Konzept- und lange Supportzeiten. Hier drei Begründungsmuster für eine weitere Usability-Schleife in der Planungsphase. Der eine oder andere Test wäre natürlich auch gut.

1. Die misanthrope:
Der User ist dumm.
Folge: mach es einfach.

2.Die zynische:
Die Der User ist nicht dumm, hat aber keine Lust, nachzudenken.
Folge: mach es einfach.

3. die ökonomische:
Der User ist nicht dumm, hat aber zu viel zu tun und darum keine Zeit, nachzudenken.
Folge: ...genau.

4. die realistische:
Der User lernt das schnell, vergisst es aber genau so schnell.
Folge: mach es einfach (und halte Dich an Standards).

Ich rede hier nicht von Simplifizierung: ein Interface muss schon so komplex genug sein, damit der Nutzer seine Ziele erreichen kann. Aber nur genau so. Nicht mehr. Das ist uncool.

P.S. Zur Erwartungskonformität dieses Posts: Ja, es sind vier Begründungen, aber drei klingt knackiger. Den zusätzlichen Zeitaufwand könnt Ihr mit zukünftigen Einsparungen verrechnen.

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